Was ist finanzielle Intelligenz & Bildung überhaupt?

Blogbeitrag Finanzielle Intelligenz

Wie ich die Finanzielle Intelligenz und Bildung entdeckte

finanzielle Intelligenz
Im Gespräch mit Tobi Beck

Ich möchte diese Seite mit meiner eigenen, persönlichen Geschichte zur Finanziellen Bildung und zur Finanziellen Intelligenz einleiten. Denn obwohl es fast unwirklich erscheint, muss ich doch zugeben, dass ich bis vor ca. 5 Jahren keinen Schimmer davon hatte, dass eine derartige Form der Bildung gibt, geschweige denn dass diese die Kraft hat, das Leben eines Jeden in unglaublichem Maße positiv zu beeinflussen!

Zu der damaligen Zeit hatte ich gerade mein Studium beendet und war in der Arbeitswelt angekommen. Neben dem Job habe ich mich sehr mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Glück auseinandergesetzt, worüber ich auch ein Buch schrieb. Passend zu diesem Thema las ich damals ein Buch Christian Bischoff namens „Selbstbewusstsein!“. Relativ weit hinten im Buch landete ich dann bei einem Kapitel namens „Geld“. In mir warf das sofort die Frage auf, was denn bitte Selbstbewusstsein mit dem Thema Geld zu tun habe. Geld war für mich damals nicht wichtig. Ja, es war schön wenn es da war, aber es war auch dazu da um es auszugeben und das Leben zu genießen. Also hatte ich meist am Ende des Geldes noch relativ Monat übrig.

Mein Aha Moment

Da mir das Buch aber super gefallen hatte, las ich das Kapitel. Was dann passierte hinterließ einen so bleibenden Eindruck bei mir, dass ich noch heute genau weiß, wo ich gesessen habe, wie es gerochen hat und was für Geräusche ich gehört habe. In diesem einen Kapitel hat Christian Bischoff mir gezeigt, dass es kompletten Lebensbereich gibt, von dem ich weder wusste das er existierte und demnach auch keine davon hatte. Ein Lebensbereich der für JEDEN Menschen existenziell wichtig ist, von dem uns keiner erzählt. Der Lebensbereich Finanzen. Das „Geld-Kapitel“ schockierte mich damals auf so intensive Weise, dass man tatsächlich von einem dieser seltenen „Erwachens-Momenten“ sprechen kann. Es war so, als gäbe eine verborgene Wissenschaft, die einem das ganze Leben einfacher machen kann und einem nur keiner davon erzählen wollte.

Christian Bischoff zeigte mir damals in diesem Buch meine persönlichen Geld-Glaubenssätze auf und erklärte mir, wenn ich diese nicht ändern würde, wäre ich nie in der Lage Vermögen aufzubauen.

Geld Glaubenssätze bestimmen unsere fianzielle Intelligenz

Und er hatte vollkommen Recht! Der Grundstein zu jeglicher finanziellen Selbstbestimmung, finanzieller Bildung und Intelligenz ist die Selbsterkenntnis über seine aktuellen Geld-Glaubenssätze. Die Geld-Glaubenssätze sind der Grund warum Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, ohne eigenes Vermögen einer mickrigen Rente entgegensteuern, oder eben in jungem Alter unheimliche Reichtümer ansammeln und halten können. Unsere Glaubenssätze sind unser innerer Kompass, der unsere, Unterbewusstsein die Handlungsrichtlinien mitteilt, die wir mit unserem Bewusstsein gar nicht merken. Um das Ganze etwas handgreiflicher zu machen, hier ein paar Glaubenssätze über Geld, die es schwer machen jemals vermögend zu werden:

  • Geld ist böse
  • Wenn ich eine Gehaltserhöhung bekomme, kann ich mir endlich mehr leisten
  • Geld macht böse
  • Geld ist zum Ausgeben da
  • Man lebt ja nur einmal (also raus damit)
  • Geld ist unwichtig
  • Es ist wichtig viel Geld für Show auszugeben (Image)
  • Irgendwann gewinne ich im Lotto
  • Hätte ich nur mehr Geld, wäre alles gut
  • Geld gehört in die Wirtschaft
  • Eigenheime, Autos und Elektroartikel finanzieren sei clever
  • Geld sollte bis zum Ende des Monats aufgebraucht sein (dann kommt ja neues)

…und es gibt noch viele, viele mehr. Diese teils Glaubenssätze, teils selbstbetrügerischen Parolen sind der knallharte Grund dafür, dass 95% aller Deutschen nicht reich sind und auch nie reich werden!

So hart das klingt:

Wer nur einen dieser Glaubenssätze in sich trägt, läuft Gefahr in einer finanziellen Falle zu landen. Ich habe damals tatsächlich die ersten fünf meiner aufgelisteten Glaubenssätze in mir getragen und wunderte mich ständig, warum ich trotz meines guten Jobs ständig pleite war. Christian Bischoff zeigte mir warum und seitdem bekämpfte ich meine Glaubenssätze wo ich nur konnte. Die meisten habe ich mittlerweile sehr weit zurückdrängen können, aber ganz erloschen sind sie ehrlich gesagt immer noch nicht.

Wie ich das geschafft habe? Geschafft habe ich es durch finanzielle Bildung, beispielsweise durch Bücher, Seminare und Online-Kurse. Das ist der Grund dieser Seite. Wann immer ich auf Menschen treffe, die finanzielle Probleme haben, meinen die meisten, dass mehr Geld ihr Problem lösen würde. Doch das stimmt eben genau nicht, wie wir es bei den meisten jungen Lottomillionären, Rock- oder Fernsehstars beobachten können. Wer im Kleinen nicht mit Geld umgehen kann, wird es im großen noch weniger können. Geld ist wie alles im Leben in Reifestufen aufgeteilt. Wir qualifizieren uns für die nächste Stufe durch unsere Leistung im Jetzt, oder eben auch nicht.

Was ich mittlerweile über Geld glaube:

Mein persönlicher Glaube ist es mittlerweile, dass Geld und Finanzen für uns zivilisierte Menschen die erste große Hürde im Leben darstellen. Ich sehe es als erste Lebensaufgabe eines jeden Individuums an, sich finanziell unabhängig von dritten zu machen. Beispielsweise durch clevere Rücklagen und Investitionssysteme durch Immobilien oder Aktien während des Arbeitnehmerlebens. Wer etwas mehr Wertschöpfung, aber auch Aufwand betreiben will, der kann sich neben seinem Hauptjob ein zweites, immer stärker werdendes Standbein aufbauen und ein eigenes Unternehmen gründen. Wie auch immer wir es anstellen, ich bin mir sicher diese erste Hürde unseres Erwachsenenlebens ist die Schwelle zur wahren Freiheit und auch Selbstverwirklichung. Denn stell Dir doch einmal vor, was Du alles tun und schaffen könntest, wenn Du nicht 40 bis 60 Stunden in der Woche mit Deinem Job verbringen würdest? wahrscheinlich Großartiges! Frage Dich, was Du erschaffen könntest, wenn Du 6 Monate hättest um Dich auszutoben? 

Ich glaube fest daran, dass wir alle für die aktuelle Arbeitnehmerwelt nicht mehr geschaffen sind. Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen. Dazu kommt, dass die Digitalisierung sowieso dafür sorgen wird, dass viele Jobs in Zukunft durch automatisierte Prozesse ersetzt werden. In Zukunft werden wir wesentlich mehr unser eigener Herr und Arbeitgeber sein müssen, was für unsere Persönlichkeit ein enormer Gewinn ist. Abgesehen davon, ist die Arbeitswelt mit Ihrem Eindruck der Sicherheit und der Planbarkeit sowieso ein Mythos. Eine falsche Unternehmensentscheidung und ein Unternehmen kann den Bach runter gehen, ein nicht abgedeckter Schadensfall und die Kosten fressen ein Unternehmen auf, eine Wirtschaftskrise und Mitarbeiter werden zu Hauf entlassen. Arbeitnehmer zu sein, beinhaltet letztendlich mehr Risiko als selbst für sein Glück verantwortlich zu sein und dabei gibt es zusätzlich sehr wenige Möglichkeiten sein Einkommen selber zu bestimmen.

Die besten Coaches für den Grundstein der finanziellen Intelligenz

Aller Anfang ist in der Regel schwer. Doch hier sieht es tatsächlich anders aus. Es gibt aktuell ein paar Coaches, die einem den Anfang sich mit seinen Finanzen auseinander zu setzen recht leicht machen. Dort wären beispielsweise Robert T. Kyosaki mit seinem Buch „Rich Dad, poor Dad“, was auch mein Anfangsbuch war. Sehr zu empfehlen. Wer jedoch lieber einen Kurs belegen möchte, was ich für die effizientere und schnellere Variante halte, auch wenn es immer teurer ist als ein Buch, der kann super mit Veit Lindau und seinem Kurs „Guter Reichtum“ starten. Eine weitere Möglichkeit ist der Kurs „Der Reichtumscode“ von Daniel Weinstock, der die Glaubenssätze direkt verändert und einem auf magische hilft, Geld zukünftig anzuziehen.

Bis hierhin erstmal genug von mir.

Ich wünsche Dir für Deine Reise ganz viel Erfolg und Spaß!

Dein Steffen Wetzel

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